Zum Hauptinhalt springen

Bruchsaler Schlossgespräche

22. April 2026, 19 Uhr

„Wie sprechen Sie miteinander, Frau Professorin und Herr Bischof?“

Sie ist eine der liberalsten Medizinethikerinnen Deutschlands, er repräsentiert als Bischof von Speyer eine durchaus konservative Institution. Beide pflegen von jeher einen offenen, wertschätzenden Austausch: Frau Prof. Dr. Claudia Wiesemann und ihr Bruder Dr. Karl-Heinz Wiesemann. Ein Gespräch darüber, wie man in unterschiedlichen Welten zuhause sein und auf Augenhöhe mit divergierenden Ansichten umgehen kann.
In politischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen liegen die Ansichten in unserer Gesellschaft oft weit auseinander. Gleichzeitig erschwert die aktuelle mediale Aufladung den Austausch. Der aber ist nötig in einer Demokratie und unabdingbar für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ein Gespräch über Unterschiede, Annäherungen und Gemeinsamkeiten.

Claudia Wiesemann

Über Claudia Wiesemann
Claudia Wiesemann studierte Philosophie, Neuere Geschichte und Geschichte der Medizin in Münster und Erlangen-Nürnberg. Bis 2024 war sie Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Göttingen. Acht Jahre war sie Mitglied des Deutschen Ethikrats, zuletzt dessen stellvertretende Vorsitzende.

Karl-Heinz Wiesemann

Bischof von Speyer
Über Karl-Heinz Wiesemann
Karl-Heinz Wiesemann studierte Katholische Theologie und Philosophie in Paderborn und Rom. Er war Weihbischof in Paderborn und wurde 2007 von Papst Benedikt XVI. zum 96. Bischof von Speyer ernannt. Als Amtsnachfolger des Schlosserbauers Damian Hugo von Schönborn war er erster Gast der Bruchsaler Schlossgespräche 2016.
Bildnachweis: © Gaby Krass

Der Stifter

Dr. Bertold Moos

Dr. Bertold Moos war ein Karlsruher Journalist, der in der Region Nordbaden als langjähriger Redaktionsleiter der Bruchsaler Rundschau wirkte und mit seinem Vermögen die gemeinnützige Dr. Bertold Moos-Stiftung gründete.

Wissenschaftspreis

2026

Wirtschaftswissenschaften

Heinrich-Wiemer-Preis

Alle zwei Jahre wird dieser mit 10.000 € dotierte Preis vergeben. Mit dem ausgelobten Preis sollen herausragende Leistungen mit Alleinstellungsmerkmal auf dem Gebiet der Wirtschafts­wissenschaften sowie benachbarter Wissensgebiete honoriert werden.