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„DANN ZITTER‘ ICH HALT“

24. April 2024

Frank Elstner beleuchtet die Leitfrage nach dem Zusammenhalt in der Gesellschaft auf ganz besondere Weise. Denn die Qualität des gesellschaftlichen Zusammenlebens zeigt sich auch im Miteinander der Gemeinschaft mit den vermeintlich Schwachen, kranken und alten Menschen. Die auf dem Kopf stehende Alterspyramide macht den Umgang mit altersbedingten Erkrankungen immer mehr zu einer gesellschaftlichen Herausforderung.

Frank Elstner

Radio- und Fernsehmoderator
Über Frank Elstner
Er ist einer der ganz Großen der deutschen Fernsehunterhaltung: „Wetten, dass …?“-Erfinder und Moderator Frank Elstner. Seit Ende der 1960er-Jahre prägt er die TV-Landschaft wie kein anderer, moderierte das „Spiel ohne Grenzen“ und „Die Montagsmaler“, „Verstehen Sie Spaß?“ und seine Talkshow „Menschen der Woche“. „DANN ZITTER‘ ICH HALT“ heißt ein Buch, das Frank Elstner gemeinsam mit Professor Jens Volkmann geschrieben hat, dem Vorsitzenden der Parkinson-Stiftung. Selbst betroffen von Parkinson engagiert sich Frank Elstner stark für die medizinische Forschung und macht Betroffenen Mut. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag, um den Umgang der Gesellschaft mit der tückischen Krankheit zu verändern.

„Parkinson ist kein Todesurteil, man kann damit ganz gut leben“, sagte Showmaster Frank Elstner beim Bruchsaler Schlossgespräch. Gemeinsam mit dem Medizinprofessor und Vorsitzenden der Parkinson-Stiftung, Jens Volkmann, sprach er offen über seinen Umgang mit der Erkrankung. Volkmann machte Betroffenen Mut: „Betroffene sind der Erkrankung nicht ausgeliefert, sie können ihr etwas entgegensetzen.“

„Machen sie, was ihnen guttut, ziehen sie sich nicht zurück und bringen sie Menschen zusammen“, lautete Elstners Empfehlung an das Publikum im voll besetzten Fürstensaal.

BNN, 26. April 2024

„Macht aus Betroffenen keine Dauerkranken, die man bemitleidet, denen man ständig helfen will. Sie können fast alles alleine“, bat Frank Elstner junge Schülerinnen beim Schlossgespräch im Bruchsaler Schloss. Gemeinsam mit dem Neurologen Jens Volkmann zeigte er, dass es möglich ist, der Krankheit aktiv entgegenzutreten – mit Optimismus, Aufklärung und viel Bewegung.

Volkmann bestätigte: „Wichtig ist, dass man sich auf das fokussiert, was man kann und nicht auf das, was man verloren hat.“

Elstner selbst schloss den Abend voller Zuversicht: „Ich bin mir sicher, dass es bald eine Pille geben wird …“

Konradsblatt 18/2024